7Jahres-Lebenslauf

0. Jahrsiebt (bis zur Geburt am 6. 8. 1951): Kampf um mein Überleben.

1. Jahrsiebt (Geburt bis 7. Lebensjahr): Kampf um die Beherrschung meines Körpers.

2. Jahrsiebt (8. bis 14. Lebensjahr): Kampf um soziale Anerkennung.

3. Jahrsiebt (15. bis 21. Lebensjahr): Wissenshunger und Erkenntnissuche.

4. Jahrsiebt (22. bis 28.Lebensjahr): Zwischen den Stühlen – suche nach einem geistigen Zuhause. Am Ende First Contact mit praktischer Anthroposophie.

5. Jahrsiebt (29. bis 35. Lebensjahr): Endlich Pole-Position! Ikarus steigt auf und greift nach den Sternen. Geistige Bulimie im Verhältnis zur Anthroposophie.

6. Jahrsiebt (36. bis 42. Lebensjahr): Brennende Erkenntnis und Flügel selbst stutzen auf Normal-Null – der kleine Hüter der Schwelle (man in the mirror). Faszination und Angst gegenüber der Anthroposophie.

7. Jahrsiebt (43. bis 49. Lebensjahr): Es geht noch tiefer – Abstieg zur Hölle – mein holocaustus (vollständiges Verbrennen) – der große Hüter der Schwelle: “vergiß nicht!!” Ein lichter Engel kommt an meine Seite (Lucy in the sky …) – Phönix aus der Asche.

8. Jahrsiebt (50. bis 56. Lebensjahr): Reifung zu Demut und Verantwortung. Ja, ich will – Bekenntnis zur Anthroposophie.

Im 8. Jahrsiebt: Freiheit für, statt Freiheit von – es gibt nichts Gutes, außer …

 

9 Antworten auf 7Jahres-Lebenslauf

  1. Reinhard Sehrt sagt:

    Lieber Leser, Sie sind herzlich eingeladen Ihren Kommentar zu diesem Artikel, oder auch Ihren Kommentar zu dem letzten Kommentar, aber auch sehr gern Ihren eigenen Artikel über das folgende Dialogfeld an mich zu schicken. Ihr Beitrag wird dann so schnell wie möglich auf dieser Homepage veröffentlicht.

  2. sehr gut geschrieben.

  3. Anna Blaack sagt:

    Lieber Reinhard,

    ein interessanter Ansatz sein Leben zu betrachten; bewußter über Abschnitte und Übergänge im eigenem Leben zu reflektieren; nachahmenswert.
    In der Chinesischen Medizin wandelt der Mann in 2 x 8 Jahren und die Frau in 2 x 7 Jahren durch das Leben.
    Demnach bist Du noch in der WandlungsPhase Metall, ab 64 Jahren ist der Übergang in die WandlungsPhase Wasser.
    Metall ist der Herbst des Lebens; Zeit Abschied zu nehmen von den unwichtigen/ unwesentlichen Dingen und Menschen im Leben. Die Vergangenheit ziehen lassen und sich auf das Jetzt, auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wie ein wunderschöner Kastanienbaum, der im Herbst seine Blätter verliert, aber dadurch wird die dahinter liegende Struktur: Wurzel, Stamm, Äste und Zweige, sichtbar; so kann das auch im Leben sein.
    Im psychischen Gleichgewicht in der MetallPhase bedeutet diszipliniert, konsequent ;) zu sein.; zuviel MetallEnergie zeigt sich in Dogmatismus/ Besserwissertum; bei zuwenig MetallEnergie ist der Mensch melancholisch, pedantisch und kriecherisch.
    Die oft unbeachtete Atmung gibt uns einen möglichen Rhythmus vor und damit eine Kraft, die wir durch tiefe Atemzüge beeinflussen können, am Leben lebendig teil zu nehmen.

    • Dorothee Sehrt-Irrek sagt:

      Liebe Anna, lieber Reinhard
      Was sagt die Anthroposophie oder die chinesische Medizin zum Down-Syndrom?
      Ein Versuch, wenn ich den Gedanken der Ent-Wickelung aufgreife:
      Bei allen Down-Syndromen fällt doch so etwas wie eine “Maske” auf, so etwas wie eine Behinderung der persönlichen Ausbildung.
      Ich glaube nicht an so etwas wie genetische Schranken.
      Ich habe sogar mal die These aufgestellt, das Y-Chromosom des Mannes sei eine Ver-Unglückung, ein Abbruch…
      Warum rollen die gezeichneten Menschen nicht zuende?

      • Reinhard Sehrt sagt:

        Liebe Dorothee,
        NUR in einer materialistisch orientierten Denkordnung haben die Begriffe wie Glück, Unglück – also Zufall ihre Gültigkeit als Platzhalter für nicht darstellbare Kausal-Zusammenhänge. In der Geisteswissenschaft gibt es NUR sinnstiftende Kausalzusammenhänge.
        Ich versteh Deinen letzten Satz leider nicht.

        • Dorothee Sehrt-Irrek sagt:

          Was ist dann aber Krankheit im anthroposophischen Sinne?

          • Reinhard Sehrt sagt:

            Versuch der geistigen Welt, Ent-Wickelungsdefizite – die dem “höhere Selbst” (unser, von Inkarnationen nicht betroffener “Wesenskern”, der in der geistigen Welt verbleibt) infolge versäumter Ent-Wickelungschritte des “niederen Selbst” = Ich ~ Ego drohen – auszugleichen.

  4. Reinhard Sehrt sagt:

    Liebe Anna,
    danke für deine Darstellung der Biographie-Systematik aus der chinesischen Medizin. Alle Systematiken (meine, deine, die der chinesischen Medizin (jedenfalls, so wie du sie verstehst)) fügen sich beim Austausch darüber immer zu einem detailreicheren und bunteren Bild unserer jeweiligen einseitigen Parallaxe auf unser Sein.
    Meine Systematik betont die Wahr-NEHMUNGsbedingten Metamophosen-Stufen in der Individual-Ent-Wickelung des Menschen, erklärt ihr Zustandekommen und ihre Konsequenzen und kann dazu beitragen, bislang schwer verständliche Zusammenhänge, leichter in ein Bild zu fassen.

  5. Dorothee Sehrt-Irrek sagt:

    Lieber Reinhard
    Ich beziehe mich auf Deine Antwort vom 5. August 22:36
    Dann wären Krankheiten ja weiter kein Problem, bzw. dürften nicht hysterisch behandelt werden, denn sie wären der Versuch eines Ausgleichs, bzw. der automatisches Ausgleich?
    Sie könnten nur anzeigen, wo es hapert.
    Nehmen wir wieder die Trisomie 21. Ein Chromosom ist zuviel, also ist eins der ursprünglichen ineffizient working?
    Aber wie kommt man da ran, anthroposophisch gesehen?
    In der Homöopathie wird man von Symptomen geleitet.

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